Weniger Formaldhyd als massives Holz
FO SaunaPly
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Ausgangspunkt für die Entwicklung bei ROHOL war die Tatsache, dass Formaldehydemissionen sowohl bei verleimten Plattenwerkstoffen als auch Massivholz bei steigenden Raumtemperaturen extrem ansteigen und gesetzlich vorgeschriebene E1 Emissionswerte wesentlich überschritten werden.
Bei der im Saunabau bevorzugt eingesetzen Holzart Hemlock könne diese Werte bei 90° C gemessen bis zum 9-fachen gegenüber bei normaler Raumtermperatur (23° C) ansteigen.
Mit 01.03.2010 hat die neue ÖNORM M6219-1 für Saunen Gültigkeit erlangt.
Diese neue Norm wurde von vielen bereits sehnlichst erwartet, da damit die Verwendung verschiedener Materialien, die im modernen Saunabau unverzichtbar sind, nun endlich gestattet ist.
Auch die Verwendung edelfurnierter Sperrhölzer wird in der neuen Norm geregelt.
Lagenwerkstoffe (Sperrhölzer), die im Saunabau zum Einsatz kommen, dürfen einen maximalen Gasanalysewert von 0,4 mg/m2 h Formaldehyd, gemessen bei 90° C, aufweisen.
Sperrhölzer mit höheren Emissionswerten entsprechen der Norm nicht und sind deshalb im Saunabau NICHT zulässig.
ROHOL ist es nun gelungen eine Spezialsperrholzplatte zu entwickeln,
a.) deren absolut formaldehydfreie Verleimung auch bei hohen Termperaur (z. B. 90°/120° C) keinerlei Formaldehyd, Isocyanate oder Biozide an die Umgebungsluft emittiert.
b.) die durch spezielle Konstruktion und Verleimung sogar deutlich weniger Formaldehyd emittiert als massives Holz und dies bei Temperaturen bis zu 120° C.
Diese bahnbrechende Entwicklung wird nicht nur den Saunabau revolutionieren sondern für eine Vielzahl anderer sensibler Anwendungsbereiche von Holz wie Kidnergärten, Schulen, öffentliche Gebäude und andere mehr entscheidende Bedeutung erlangen.
Edelfruniert in 100 verschiedene Holzarten oder auch belegt mit HPL/CPL Decks sind diese innovativen Plattenprodukte über den qualifizierten Holz- und Plattenfachhandel zu beziehen.







